Wie erleben Eltern und Kinder den Videoeinsatz im ambulant-klinischen Setting?

Videogestützte Beobachtungen der Interaktion zwischen Eltern und Kindern werden immer häufiger im klinischen Alltag in einem breiten Anwendungsspektrum von Diagnose, Intervention oder Evaluation eingesetzt. Eine Vielzahl von Studien weist auf die positiven Aspekte des Videoeinsatzes hin und vertritt die Meinung, dass der Einsatz von Video hilfreich und sinnvoll ist. Systematische Erhebungen, die die Betroffenen mit ihrer subjektiven Sichtweise einbeziehen, fehlen jedoch bisher. Ein Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Beschreibung, wie das Familien-Video als Kurzintervention für eine Eltern-Kind-Beratung genutzt werden kann. In einem Pilotprojekt sollte anhand einer Fragebogenerhebung das individuelle Erleben der Familien Berücksichtigung finden.

Quelle: Cornelia Gloger (2010) Praxis für Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 59, 193 - 206

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Neoropsychologische Themen in der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

Die neuropsychologische Diagnostik besitzt eine hohe Relevanz sowohl für die klinische Diagnostik als auch für wissenschaftliche Fragestellungen. Es wird überprüft, inwieweit sich diese Entwicklung auch in Form von neuropsychologischen Publikationen in Zeitschriften zeigt, die sich nicht explizit an neuropsychologische Zielgruppen wenden. Dafür wird eine bibliometrische Analyse vorgelegt, die den Anteil neuropsychologischer Themen in den Jahrgängen 2008 und 2009 in repräsentativen deutschsprachigen kinder- und jugendpsychiatrischen Zeitschriften betrachtet. Die neuropsychologischen Veröffentlichungen in thematisch übergreifenden
Zeitschriften haben überwiegend aufmerksamkeitsbezogene und diagnostische Themen zum Gegenstand. Neuropsychologische Erkenntnisse liefern nicht nur wertvolle Grundlagen für diagnostische Instrumente und Interventionen, sondern auch Hinweise auf ursächliche Zusammenhänge und aufrechterhaltende Bedingungen psychischer Störungen. Eingeschränkte Aufmerksamkeitsressourcen oder Merk- und Lernleistungen können beispielsweise den Profit, den Patienten aus kognitiv-behavioralen Vorgehensweisen ziehen können, beeinträchtigen. Eine interdisziplinäre Sichtweise ist gerade vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung von Leitlinien für Diagnostik und Behandlung wesentlich.

Quelle: Lepach, A.-C. / Lehmkuhl, G. / Petermann, F. (2010) Praxis für Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 59, 576 - 587

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Fragebögen: Verhaltensbeobachtung - Exploration - Verlaufskontrolle

Quelle: AG ADHS >> ADHS-Hilfe >> Fragebögen

Fragebogen für Kinder mit Verhaltens- und/oder Schulproblemen

Explorationsbogen ADHS / ADS

Verlaufsbeurteilung unter Therapie

Kindergarten Beobachtungsbögen

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Weitere Quellenhinweise

Experimentelle Augenbewegungsmessungen bei Kindern und Jugendlichen

Quelle: Heinrich, N., Reinhold, N. (2010). Experimentelle Augenbewegungsmessungen bei Kindern und Jugendlichen. Kindheit und Entwicklung, 19 (1), S. 12-20.

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ADHS hohe genetische Komponente

Quelle: Jahn, E. (2009). ADHS hohe genetische Komponente. Kinderärztliche Praxis, 80 (2), S. 162.

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Exekutive Funktionen bei Jungen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung im Kindesalter

Quelle: Hampel, P., Petermann, F., Desman, C. (2009). Exekutive Funktionen bei Jungen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung im Kindesalter. Kindheit und Entwicklung, 18 (3); S. 144-152.

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Sachverständigengutachten 2009: ADHS - Kein Blick für die Pädiatrie

Quelle: Stollhoff, K., Skrodzki, K., Sprinz, A., Kohns, U., Gelb, M., Kirbach-Ziegler, E. (2009). Sachverständigengutachten 2009: ADHS - Kein Blick für die Pädiatrie. Kinder- und Jugendarzt. 40 (10), S. 693-694.

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Basalganglien schrumpfen bei Jungs mit ADHS

Quelle: O.V. (2008). Basalganglien schrumpfen bei Jungs mit ADHS. Ärztliche Praxis Pädiatrie, (6). S. 8.


 

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