Zwangserkrankungen: Die heimliche Krankheit

Die Verbreitung von Zwangsstörungen wird aus verschiedenen Gründen unterschätzt. Beispielsweise neigen viele Zwangspatienten dazu, ihre Störung zu verheimlichen. Sie erleben ihre Erkrankung als so bizarr und unsinnig, dass sie aus Scham nicht wagen, von ihren zwanghaften Gedanken und Handlungen zu berichten.

Quelle: Sonnenmoser, M. (2003) Deutsches Ärzteblatt PP 2, S. 267

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Familiendynamik und Familientherapie bei Zwangsstörungen

Konflikte von Menschen mit Zwangsstörungen sind oft um Kontrolle und Unterwerfung, Ordnung und Sauberkeit, einen technisch-signalverarbeitenden Wahrnehmungs- und Erlebensstil und um unsichere Selbst-Objektgrenzen zentriert. Die Einbeziehung von Angehörigen verbessert die Therapiemöglichkeiten bei Kindern und Jugendlichen.

Quelle: Reich, G. (2008) Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 57 (6), S. 486-498

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Zwangsstörung im Kindes- und Jugendalter

Die Symptomatik führt oft zu einer schweren Beeinträchtigung des Patienten und zu familiären Konflikten. Die Arbeit gibt eine Übersicht über Symptomatik, Komorbidität, Erklärungsansätze, Verlauf sowie zu den diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten.

Quelle: Walitza, S. / Mlfsen, S. / Jans, Th. / Zellmann, H. 7 Wewetzer, Ch. / Warnke, A. (2011) Deutsches Ärzteblatt 108 (11), S. 173-179

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Zwangsstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Zwangsstörungen zählen mit einer Prävalenz von etwa 2 % zu den häufigeren psychischen Störungen im Kindes- und Jugenalter. Die Symptomatik geht für die Betroffenen oft mit deutlichen Beeinträchtigungen in der schulischen und sozialen Alltagsbewältigung einher. Auch die Eltern-Kind-Interaktion ist fast regelhaft sehr konfliktträchtig.

Quelle: Jans, T. / Walitza, A. / Warnke, A. (2008) Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 57 (6), S. 429-456

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Indikationsstellung und Therapie der Zwangsstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Für die Indikationsstellung und Planung der Behandlung ist die Abklärung der Funktionalitäten der Zwänge von zentraler Bedeutung. Es werden im Beitrag einige Besonderheiten der Therapie von Kindern und Jugendlichen beschrieben.

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Quelle: Ambühl, H. (2008) Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 57 (6), S. 457-467

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Zu Ätiologie, psychoanalytischer Diagnostik und Behandlung von Zwangserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen

Es wird eine Übersicht über neuere psychoanalytische und entwicklungspsychologische Theorien zur Entstehung von Zwangserkrankungen in Kindheit und Jugendalter vorgelegt, die wichtigsten Schritte der psychoanalytischen Diagnostik dargestellt und die Möglichkeiten von psychodynamischer Behandlung aufgezeigt.

Quelle: Marwitz, T. (0) Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 57 (6), S. 458-468

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Weitere Quellenhinweise

Ekel - die moralische Emotion

Quelle: Paulus, J. (2010). Ekel - die moralische Emotion. Psychologie Heute, 37 (4), S. 60-65.

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