Kinderschutz-Leitlinie


Diese Leitlinie zu Kindesmisshandlung, -missbrauch, -vernachlässigung ist das Ergebnis eines vierjährigen Prozesses der beteiligten Vertreter*innen aus den Bereichen der Jugendhilfe, Medizin, Pädagogik, Psychologie, Psychotherapie und Sozialen Arbeit.



Quelle: Diverse Fachgesellschaften (2019) AWMF online veröffentlicht: am 05.02.2019, Langfassung (PDF) 6,56 MB

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Misshandlungen in Kindheit und Jugend: Ergebnisse einer Umfrage in einer repräsentativen Stichprobe der deutschen Bevölkerung

Die in der aktuellen Befragung einer deutschen repräsentativen Bevölkerungsstichprobe retrospektiv berichteten Häufigkeiten und Korrelationen der verschiedenen Formen von Misshandlungen in Kindheit und Jugend entsprechen den Daten einer bevölkerungsbasierten deutschen Studie aus 1995 und aktuellen US amerikanischen Untersuchungen.

Quelle: Häuser, W.; Schmutzer, G.; Brähler, E.; Glaesmer, H. (2011) Deutsches Ärzteblatt 108 (17), S. 287-294

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Misshandlungsfolgen: Seelische Belastungen und Spuren im Gehirn

Herkömmlicherweise unterscheiden wir zwischen Vernachlässigung, körperlicher Misshandlung und sexuellem Missbrauch, wobei die zuletzt genannte Bezeichnung eigentlich unangebracht ist, weil sie unterstellt, dass es auch einen „sexuellen Gebrauch“ gibt. Wenig beachtet wird in der Literatur und auch in der Öffentlichkeit, dass auch seelische Misshandlungen existieren, die häufig dieselben schwerwiegenden Folgen haben wie körperliche Misshandlungen. Zu ihnen zählen: tätliche Auseinandersetzungen Erwachsener vor den Augen der Kinder - Ausschluss aus der Gemeinschaft - Einsperren - Zerstörung von Eigentum eines Kindes - Erniedrigung - Demütigung.

Quelle: Remschmidt, H. (2011) Deutsches Ärzteblatt 108 (17), S. 285- 286

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Sexueller Kindesmissbrauch: Zum Stand von Forschung und Therapie

Die infantile Sexualität ist in unserer Kultur eines der letzten großen Tabus. Die Verletzungen der Kinder sind so different wie die Formen des Missbrauchs.

Quelle: Sigusch, V. (2011) Deutsches Ärzteblatt 108 (37), A 1898-1902

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Frühe Hilfen bei häuslicher Gewalt

Die Frage, was Frühe Hilfen im Hinblick auf das Problemfeld Häusliche Gewalt leisten können und sollen, war Gegenstand einer Tagung, die das Nationale Zentrum Früher Hilfen im Oktober 2009 veranstaltet hat. Die Tagungsdokumentation fasst die Ergebnisse zusammen.

Quelle: Herausgeber: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH), Informationszentrum Kindesmisshandlung / Kindesvernachlässigung (IzKK) (2010) , 172 Seiten

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Datenschutz bei Frühe Hilfen

Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) e.V. haben das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) und das Informationszentrum für Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung (IzKK) eine Publikation mit praktischem Wissen zum Thema Datenschutz für Akteurinnen und Akteure aus verschiedenen Bereichen Früher Hilfen erarbeitet.

Quelle: Herausgeber: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH), Informationszentrum Kindesmisshandlung / Kindesvernachlässigung (IzKK) (2004) , 60 Seiten

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Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung

Mit dem Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung wurde im Jahr 2000 das Ideal einer gewaltfreien Erziehung rechtlich verankert. Die IKK-Nachrichten beschreiben erste Auswirkungen dieses Gesetzes und stellen Ansätze zur primären, sekundären und tertiären Prävention elterlicher Gewalt vor („Freiheit in Grenzen“, „Starke Eltern - Starke Kinder“, „Triple P“). Darüber hinaus wird die Bedeutung der klinischen Medizin für die Diagnose und Intervention körperlicher Kindesmisshandlung aufgezeigt.

Quelle: Herausgeber: Informationszentrum Kindesmisshandlung / Kindesvernachlässigung (IKK) (2003) , 30 Seiten

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Gewalt gegen Kinder: Früh erkennen - früh helfen

Frühprävention ist ein erster, entscheidender Schritt, Kinder vor Gewalt zu schützen und ihrer Zukunft von vornherein eine Perspektive zu geben. Denn Frühe Hilfen wirken, bevor sich folgenschwere Entwicklungsverläufe stabilisiert haben.

Quelle: Herausgeber: Informationszentrum Kindesmisshandlung / Kindesvernachlässigung (IKK) (2005) , 64 Seiten

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Herausforderung bei der Umsetzung

Am 1. Oktober 2005 ist das Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz (KICK) in Kraft getreten. Ziel dieser Gesetzesnovellierung ist es, den Schutz von Kindern und Jugendlichen bei Gefahren für ihr Wohl zu verbessern. Zu diesem Zweck wurde der § 8a SGB VIII neu eingefügt, der den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung als gemeinsame Aufgabe der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe konkretisiert.

Quelle: Herausgeber: Informationszentrum Kindesmisshandlung / Kindesvernachlässigung (IKK) (2006) , 48 Seiten

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Folgen von Gewalterfahrungen

Die langfristigen Folgen interpersoneller Traumatisierungen in der Entwicklung lassen sich durch die Diagnose einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) nur unzureichend abbilden. In der vorliegenden Untersuchung wurden 34 traumatisierte Jugendliche, die im Rahmen einer stationären Therapie behandelt wurden, mittels verschiedener Instrumente im Hinblick auf erlebte interpersonelle Traumatisierungen und auf ausgewählte Aspekte potenieller Traumafolgen befragt.

Quelle: Herbst, G. / Jaeger, U. / Leichsenring, F. / Streeck-Fischer, A. (2009) Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 58 (8), S. 610-634

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