Gegen Gewalt ankämpfen: Ringen und Raufen als präventives Angebot im Kindergarten

Zu den wichtigsten Zielsetzungen psychomotorischer Entwicklungsförderung gehören der Aufbau eines positiven Selbstkonzepts sowie die Entwicklung sozialkompetenten Verhaltens. Kind- und altersgemäße Bewegungs- und Spielangebote können dabei insofern gewaltpräventiv wirken, da hier ein verantwortungsbewusstes, reflexives und selbstbestimmtes Verhalten in der Auseinandersetzung mit der personalen und dinglichen Umwelt gefordert und gefördert wird. „Ringen, Raufen, Miteinander-Kämpfen“ zeigt sich unter dieser Perspektive als ein besonders geeignetes Thema psychomotorischer Bewegungserziehung im Elementarbereich. Schon im frühen Kindesalter wird die Bedeutung eines respektvollen und menschlichen Umgangs miteinander vermittelt und kann in zentralen Erfahrungsfeldern wie „Kooperation“, „Körperkontakt“, „Nähe und Distanz“, „Vertrauen“ unmittelbar erlebbar gemacht werden.



 

Quelle: Beudels, W. (2008) Motorik 31 (1), S. 25-34

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Weitere Quellenhinweise

Aggressionsminderung durch Psychomotorik

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Aggression - Konflikte - Gewaltprävention - soziale Kompetenz

Quelle: Uwe Jakob-Schäfer (2014) Praxis der Psychomotorik 4/2014, 193 - 198

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Kindergarten- und Grundschulkinder profitieren von gezielter Gymnastik

Quelle: Bein-Wierzbinski, W. (2007) Kindergarten- und Grundschulkinder profitieren von gezielter Gymnastik. Praxis der Psychomotorik, 32 (3), S.235-242.

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