Ärztliche Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen

Entwicklungen der ärztlichen Therapie für Kinder bis heute

Quelle: G. Hildenbrand, M. Neises (2010) Ärztliche Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Heft 1, 1-2

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ADHS: Mehr Diagnosen, weniger Medikamente (2008 - 2011)

"ADHS: Mehr Kinder und Jugendliche werden diagnostiziert, aber zurückhaltender medikamentös therapiert

In Deutschland steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen, bei denen Ärzte ADHS diagnostizieren zwischen 2008 und 2011 von 3,7% auf 4,4%. Jungen sind dreimal so häufig betroffen wie Mädchen. Das Verordnungsgeschehen ist ab 2010 leicht rückläufig. Darüber hinaus zeigen sich deutliche regionale Unterschiede sowohl bei der Häufigkeit der Diagnosestellung als auch bei der medikamentösen Behandlung."

Quelle: Hering R., Schulz M., Wuppermann A., Bätzing-Feigenbaum (2014) Versorgungsatlas.de 12/2014 veröffentlicht, Bericht 27 Seiten

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Stellungnahme des zentralen adhs-netzes

Stellungnahme des zentralen adhs-netzes zur Broschüre "Eine Generation wird krankgeschrieben" der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie zur ADHS, Ritalin und Psychopharmaka

Quelle: Leitungsgruppe des zentralen adhs-netzes (2013) Positionspapier 04-2013, 4 Seiten

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Eine Generation wird krankgeschrieben

Eine Generation wird krankgeschrieben«, diese Formulierung spiegelt in unseren Augen angesichts der alarmierenden Statistik leider die aktuelle Situation in Deutschland wider: Die Zahl der Fälle, in denen deutsche Ärzte und Kinder- und Jugendpsychiater eine »Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung« (ADHS) diagnostizierten, ist in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen und wird bundesweit derzeit auf mehr als eine halbe Million geschätzt. In ähnlichem Maß aber, in dem ADHS in den Patientenkarteien zunahm, vervielfachte sich auch die Verordnung des Wirkstoffs Methylphenidat, etwa Ritalin.

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) veranstaltete am 24. Februar 2012 gemeinsam mit der Hamburger »Patriotischen Gesellschaft von 1765« und mit Unterstützung der Berliner Gesellschaft für Soziale Psychiatrie in Hamburg ein Experten-Hearing unter dem Titel: »ADHS – Eine Kinder- und Jugendgeneration wird krankgeschrieben. Gegen die Medikalisierung eines gesellschaftlichen Problems durch Psychopharmaka und Methylphenidat!«

Wir danken Dr. med. Terje Neraal, Prof. Dr. med. Peter S. Schönhöfer, Dr. med. Miriam Haagen und Dr. Charlotte Köttgen sowie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Jugendhilfe, Schule, Kindertagesstätten und Gesundheitsämtern für ihre Beiträge. Die Sprecherin des DGSP-Fachausschusses Dr. med. Charlotte Köttgen und der Diplom-Psychologe und -Pädagoge Stephan Richter haben aus den Ergebnissen der Veranstaltung ein Positionspapier erarbeitet, in dem sie Kritik am aggressiven Marketing der Pharmaindustrie und an den von ihr finanzierten Studien äußern. Dieser Kritik stellen sie alternative Modelle und Forderungen nach pädagogischen und therapeutischen Hilfen sowie nach notwendigen strukturellen Veränderungen gegenüber.

Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Anregungen – auch Ihre Kritik – zu diesem Positionspapier mitteilen!

Köln, im Februar 2013

Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP)
Der Vorstand

Herausgeber und Korrespondenzadresse:

Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.
Zeltinger Straße 9, 50969 Köln
Tel.: +49 221 51 10 02
Fax: +49 221 52 99 03
E-Mail: dgsp@netcologne.de

Quelle: Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (2013) Positionspapier / Broschüre Feb. 2013, 30 Seiten

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Zur medikamentösen Versorgung bei ADHS im Erwachsenenalter

Eine Einschätzung der Leitungsgruppe des zentralen adhs-netzes vom 19.09.2012 zur medikamentösen Versorgung bei ADHS im Erwachsenenalter.

Quelle: Leitungsgruppe des zentralen adhs-netzes (2012) Stellungnahme des zentralen adhs-netzes , 2 Seiten

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Zu häufigen Fehlinformationen der Presse zur ADHS

Stellungnahme des zentralen adhs-netzes zu häufigen Fehlinformationen der Presse zur Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) vom 19.03.2012.

Quelle: Leitungsgruppe des zentralen adhs-netzes (2012) Stellungnahme des zentralen adhs-netzes , 12 Seiten

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Weitere Quellenhinweise

Kinder mit Verdacht auf eine Aufmerksamkeitsstörung

Quelle: Weyhreter, H., Braun, J., Holl, R. W., Mock, L Gsell, K., Bode, H. (2009). Kinder mit Verdacht auf eine Aufmerksamkeitsstörung. Pädiatrische Praxis, 73 (4). S. 593-606.

Die Veröffentlichungsrechte liegen ausschließlich beim Verlag

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS)

Quelle: Schulte-Körne, G., Reinhardt, D. (2008). Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS). Monatszeitschrift Kinderheilkunde, 156 (8), S. 740-747.

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ADHS - noch immer eine "Modediagnose"?

Quelle: Drüe, G. (2008). ADHS Deutschland e.V. (Hrsg.). ADHS - noch immer eine "Modediagnose"? Fachbuch 2008 "ADHS heute", S. 85-118.

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